Der 0% Leitzins – Vorsichtig vor der Altersarmut!

Der 0% Leitzins – Vorsichtig vor der Altersarmut!

Schon seit Jahren liegt der EZB Leitzins historisch tief. Im März 2016 senkte EZB-Präsident Mario Draghi den Leitzins auf 0%! Durch den Wegfall von Zins und Zinsenszins bei privaten Altersvorsogen, wie z.B. Betriebsrente und Lebensversicherung, wird bei vielen Arbeitnehmern und Selbständigen am Ende weniger ausbezahlt, als ursprünglich vermutet. Diese Lücke darf man nicht unterschätzen. So warnt Sparkassen-Chef Fahrenschon: „Der Kurs der EZB ist sehr gefährlich. Die negativen Leitzinsen senden das Signal, Vorsorge sei nutzlos und falsch. Die EZB muss endlich gegensteuern“. Überschüssige Liquidität lässt sich die EZB mit 0,4% Strafzinsen bezahlen, so werden die Banken angehalten,  billiges Geld weiterzureichen. In der Praxis ist das aber nicht der Fall und es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis die Negativzinsen an den Endkunden weitergegeben werden. Die Sparkasse Oberhausen ließ bitte März sogar mitteilen, dass man Strafzinsen für reiche Privatkunden nicht mehr ausschließe. Für Unternehmenskunden sieht es sogar noch düsterer aus. „Der Nullzins auf einem täglich verfügbaren Konto ist ein subventionierter Zins“ erklärte der Commerzbank-Chef Martin Blessing im Februar. Darüber hinaus teilte er mit, dass diese Subvention nicht ewig aufrecht erhalten werden kann und sofern der Negativzins beibehalten wird, dieser auch an den Kunden weitergegeben wird. Auch die Ratingagentur „Moody’s“ warnte, dass deutschen Lebensversicherungen durch die anhaltenden  Niedrigzinsen schwierige Zeiten bevor stehen und es sei nicht absehbar, wohin sich dieser Markt entwickelt. Börsenguru Frank Lehmann warnt indes vor einer Investition in Imobilien. Gerade in München würde das hohe Preisniveau den Vorteil der günstigen Finanzierung aufheben. „Dort würd‘ ich jetzt eine Immobilie nicht mit der Kneifzange anfassen.“ so Lehmann. Die Lösung für alle Investoren liegt auf der Hand: Investieren Sie in den...